Happy New Year Film

Weihnachtsfilme sind Filme, die das Motiv Weihnachten und die damit verbundenen Bräuche zum Inhalt oder als Zeitschema verwenden. Nicht aufgeführt werden Filme, in denen entweder die Geburtsgeschichte oder das Weihnachtsfest nur als eine Szene innerhalb eines größeren Zeitschemas vorkommen.

Einen Sonderfall stellen dabei jene Filme dar, die die biblische Geburtsgeschichte Jesu Christi zum Thema haben. Alles andere sind hingegen Filme, die sich auf das Weihnachtsfest und seine Bräuche beziehen.

In den Vereinigten Staaten hat sich die Tradition der Weihnachtsfilme stärker als in Europa entwickelt, obwohl insbesondere in Großbritannien durch die Verfilmung von Charles Dickens’ Weihnachtsgeschichte dafür die längere Tradition bestand. Diese Weihnachtsgeschichte ist zugleich das am häufigsten verfilmte Thema. Im nicht-englischsprachigen Raum sind Weihnachtsfilme eher selten produziert worden.

Von der andauernden Beliebtheit her gesehen, kann im deutschsprachigen Raum her insbesondere der Film „Ist das Leben nicht schön?“ als erfolgreicher Weihnachtsfilm betrachtet werden, vom Kinoerfolg her belegt in Deutschland „Santa Clause – Eine schöne Bescherung“ (1994) mit mehr als 1,7 Millionen Zuschauern den ersten, „Der Polarexpress“ (2004) mit mehr als 1,5 Millionen den zweiten und „Es ist ein Elch entsprungen“ (2005) mit 1,2 Millionen Zuschauern den dritten Platz.

Seltener wird der Begriff Weihnachtsfilm auch für Filme gebraucht, die traditionell zu Weihnachten ausgestrahlt werden, ohne einen Bezug zum Weihnachtsfest zu haben. Dazu zählen in Deutschland zum Beispiel die „Sissi“-Filme[1] und das Märchen „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“.[2]