Jörg Schneider als Herbert
Seine Laufbahn beginnt er als Schauspieler im eigenen Cabaret „Aexgüsi“. Schon bald machte er Karriere im Schweizer Dialekttheater. Er spielte zusammen mit den damamligen Publikumslieblingen Schaggi Streuli, Rudolf Bernhard, Ruedi Walter, Margrit Rainer, Zarli Carigiet und Ines Torelli viele Komödien und Lustspiele und war im Ensemble der überaus erfolgreichen Klein-Musicals im Theater am Hechtplatz in Zürich.
Schlagartig popluär wurde er 1963 zusammen mit Paul Bühlmann als „Vögeli und Feusi“ duch die allererste Schweizer TV-Serie „Polizischt Wäckerli“. Später durch die Serie „Motel“ und zuletzt durch die TV-Soap „Lüthi & Blanc“.
Nach einem zweijährigen Engagement an der städtischen Bühne Heidelberg kam er zurück in die Schweiz und spielte zusammen mit Paul Bühlmann in über 20 Komödien, Schwänken und musikalischen Lustspielen, im Bernhard-Theater Zürich und auf Schweizer Tourneen.
Neben vielen Engagements beim Schweizer Fernsehen und am Radio DRS, zumeist in heiteren Rollen, interessieren ihn aber auch immer wieder Herausforderungen im ernsten Fach. Stückverträge führten ihn and die Komödie Düsseldorf, an das Theater des Westens Berlin, das Nationaltheater Mannheim, die Festspiele der Stadt Bad Hersfeld, das Stadttheater Basel, das Altelier Theater Bern, das Städtebund-Theater Biel-Solothurn sowie das Opernhaus, Schauspielhaus und das Neumarkt Theater in Zürich.
Seine grosse Liebe gehört dem Kinder- und Jugendtheater. Für die Zürcher Märchenbühnen verfasste er viele Märchenspiele und für das Zürcher Opernhaus schrieb und inszenierte er die während vieler Jahre, zusammen mit den Komponisten Hans Moeckel und Emil Moser, die beliebten Kindermusicals.
In unzähligen Familien wurden und werden noch heute mit grosser Freude seine Kasperli-, Pumuckl- und Märchengeschichten gehört.
Für das Zürcher Kammerorchester, das Tonhalle Orchester Zürich, am Menuhin Festival in Gstaad und für etliche andere Orchesterformationen hat er mit grosser Begeisterung immer wieder Familien- und Kinderkonzerte kommentiert.
Filmografie
Kino/Fernsehen
| 2009 | Champions, Regie Roccardo Signorell |
| 2008 | Happy New Year, Regie Christoph Schaub |
| 2004 | Lüthi und Blanc, Regie Sabine Boss |
| 2000 | Fascht e Familie: Pizza mit Pilz |
| 1984 | Motel, Regie Thomas Hostettler |
| 1975 | De Grotzepuur, Regie Mark M. Rissi |
| 1972 | Der Fall, Regie Kurt Früh |
| 1970 | Pfarrer Iseli, Regie Albert Buchmüller |
| 1967 | Polizischt Wäckerli in Gefahr, Regie Sigrit Steiner |
| 1962 | De 42. Himmel, Regie Kurt Früh |
| 1961 | Seelische Grausamkeit, Regie Hannes Schmidhauser |
| 1960 | Wänn d’Fraue wählend, Regie Umberto Bolzi/Ludy Kessler/Megge Lehmann |
Auszeichnungen
- Prix Bernhard für die erfolgreiche Inszenierung 1985
- Prix Walo Auszeichnung für den beliebtesten Schweizer 1995
